Unternehmenskauf vorbereiten
Ein möglicher Unternehmenskauf wird konkreter. Bevor jedoch Datenraum, Vertragsprüfung und spezialisierte Due-Diligence-Arbeitsstränge beginnen, sollte das Zielunternehmen bereits möglichst gut eingeordnet sein. Eine strukturierte Vorbereitung schafft dafür eine gemeinsame Informationsbasis.
Vorhandene Unternehmensinformationen können helfen, das Target einzuordnen, Gespräche vorzubereiten und den späteren Prüfungsbedarf besser zu strukturieren.
Zwischen erstem Interesse und vertiefter Prüfung
Ist ein potenzielles Zielunternehmen identifiziert, verschiebt sich der Informationsbedarf. Es geht nicht mehr nur darum, ob ein Unternehmen grundsätzlich interessant erscheint.
Nun wird wichtiger, wie das Unternehmen aufgebaut ist, wer dahintersteht, welche weiteren Gesellschaften relevant sein können und welche Informationen vor den nächsten Transaktionsschritten noch fehlen.
Ein Unternehmen wird als mögliches Target konkreter betrachtet.
Verfügbare Informationen zu Struktur, Eigentum, Personen und Entwicklung werden zusammengeführt.
Bekannte Strukturen und erkennbare Informationslücken fließen in die weitere Vorbereitung ein.
Interne, vertrauliche und transaktionsspezifische Unterlagen werden anschließend fachlich geprüft.
Vier Bereiche der Vorbereitung
Die Vorbereitung eines Unternehmenskaufs besteht nicht nur aus Datensammlung. Entscheidend ist, vorhandene Informationen in den richtigen Transaktionskontext zu setzen.
Zielunternehmen einordnen
Rechtsform, Unternehmenshistorie, verfügbare Unternehmensinformationen und die aktuelle Struktur bilden die Grundlage für die weitere Betrachtung.
Eigentum und Verbindungen verstehen
Gesellschafter, Beteiligungen und weitere Gesellschaften können bestimmen, wie komplex die spätere Transaktion und Prüfung wird.
Management in den Kontext setzen
Aktuelle Geschäftsführung und Prokura sowie verfügbare historische Veränderungen ergänzen das Bild des Zielunternehmens.
Offene Punkte erkennen
Was sich aus verfügbaren Informationen nicht beantworten lässt, kann für spätere Gespräche, den Datenraum oder die Due Diligence relevant werden.
Vor dem nächsten Transaktionsschritt braucht es mehr als einen Firmennamen
Ein strukturiertes Unternehmensbild kann helfen, interne Diskussionen sachlicher vorzubereiten und bekannte Fakten von noch offenen Themen zu trennen.
Welche Gesellschaft oder welche Beteiligung steht tatsächlich im Mittelpunkt der möglichen Transaktion?
Welche weiteren Gesellschaften oder Gruppenstrukturen stehen mit dem Zielunternehmen in Verbindung?
Welche verfügbaren Gesellschafterinformationen sind bereits nachvollziehbar?
Welche aktuellen oder historischen Personeninformationen liefern zusätzlichen Hintergrund?
Welche veröffentlichten Finanzinformationen liegen vor und welche weiteren Zahlen müssen später angefordert werden?
Welche Punkte lassen sich erst über interne Unterlagen, Verträge oder zusätzliche Due-Diligence-Prüfungen klären?
Gespräche mit Verkäuferseite besser vorbereiten
Je mehr über das Zielunternehmen bereits bekannt ist, desto gezielter können weitere Informationen eingeholt werden. Dabei geht es nicht darum, aus öffentlich verfügbaren Daten vorschnelle Schlussfolgerungen zu ziehen.
- Unternehmensidentität und Rechtsform
- verfügbare Gesellschafterinformationen
- erkennbare Beteiligungsstrukturen
- Geschäftsführung und Prokura
- veröffentlichte Finanzinformationen
- erkennbare strukturelle Veränderungen
- nicht veröffentlichte wirtschaftliche Informationen
- interne Verträge und Verpflichtungen
- operative Abhängigkeiten
- Kunden- und Lieferantenbeziehungen
- steuerliche und rechtliche Sachverhalte
- transaktionsspezifische Risiken und Bedingungen
Nicht jede offene Information ist ein Problem
Öffentlich verfügbare Unternehmensinformationen bilden immer nur einen Teil des Gesamtbildes. Gerade vor einem Unternehmenskauf ist deshalb auch wichtig, zu erkennen, was noch nicht bekannt ist.
Eine Informationslücke ist nicht automatisch ein Warnsignal. Sie kann jedoch zeigen, welche Themen in Gesprächen, im Datenraum oder durch spezialisierte Berater weiter vertieft werden müssen.
Weitere Gesellschaften oder Beteiligungsebenen können zusätzliche Einordnung erfordern.
Veröffentlichte Daten können einen Kontext liefern, ersetzen aber keine internen aktuellen Finanzinformationen.
Personelle oder strukturelle Veränderungen können im Gespräch genauer eingeordnet werden.
Verträge, Kundenbeziehungen, operative Prozesse oder Verpflichtungen gehören in die vertiefte Prüfung.
Welche Rolle kann ein Firmendossier vor dem Kauf spielen?
Firmendossiers.de bereitet verfügbare Informationen zu deutschen Unternehmen strukturiert und analystengeprüft auf.
Vor einem möglichen Unternehmenskauf kann das Dossier vor allem dabei unterstützen, Unternehmensinformationen nicht isoliert, sondern im Zusammenhang zu betrachten.
Damit kann bereits vor einer vertieften Due Diligence eine gemeinsame Informationsbasis für Management, M&A-Team oder eingebundene Berater entstehen.
Firmendossier für FirmenkundenDie Vorbereitung endet dort, wo die vertiefte Prüfung beginnt
Die Vorbereitung auf Basis verfügbarer Unternehmensinformationen kann den Einstieg in eine Transaktion erleichtern. Für eine Kaufentscheidung sind regelmäßig weitere interne, finanzielle, rechtliche, steuerliche, kommerzielle und gegebenenfalls technische Informationen erforderlich. Firmendossiers.de bewertet weder Kaufpreis noch Transaktionsattraktivität und spricht keine Kaufempfehlung aus.
Zielunternehmen vor der Due Diligence besser einordnen
Firmendossiers.de bereitet verfügbare Unternehmensinformationen zu deutschen Unternehmen strukturiert und analystengeprüft auf und schafft damit eine zusätzliche Informationsgrundlage für die Vorbereitung eines möglichen Unternehmenskaufs.
